[Rezension] „Schicksalsjäger- Ich bin deine Bestimmung“ von Stefanie Hasse

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https://www.amazon.de/Die-Androidin-Auf-Flucht-Roman/dp/3596297281/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1499770896&sr=8-1&keywords=die+androidin+-+auf+der+flucht      http://www.loewe-verlag.de/titel-933-933/demon_road_hoelle_und_highway-7869/

Mittlerweile hat Kiera sich damit abgefunden, dass ihr Vater Kairos und damit ein Gott ist. Der Schleier ist durchlässiger geworden und die Lamienangriffe häufen sich. Auch sonst scheint einiges auf der Welt vorzugehen. Fortuna spinnt weiterhin im Hintergrund ihre Pläne und die anderen Götter helfen ihr. Als Kiera dann auch noch die Schicksalsmünze verliert, spitzt sich die Lage immer mehr zu.

Schon der Vorband rund um die Götter, Kiera und das Schicksal konnte mich gut unterhalten und so war ich gespannt auf diesen finalen Band. In diesem Band geraten die Götter und vor allem Fortuna mehr in den Fokus. Ich finde es spannend, wie die Autorin hier altbekanntes mit neuen Ideen vermischt und sie die einzelnen Götter darstellt. Und auch sonst finde ich die Idee mit dem Schicksal, der Schicksalsmünze und allem was damit zusammenhängt grandios. 

In diesem Band hat Kiera nicht nur mit den Plänen ihres Vaters zu kämpfen. Sie sehnt sich auch nach Phoenix, doch darf sie ihn nicht berühren, da ihn das töten würde. So meiden die beiden einander und leiden. Dabei wurden deren Gefühle sehr überzeugend dargestellt. 
Stattdessen verbringt Kiera viel Zeit mit Hayden, der sie trainiert und auf die aufpasst. Ich mochte die drei sehr gerne. Aber vor allem Amy, die bisher nur eine Nebenrolle gespielt hat, konnte mich in diesem Band überzeugen, da sie einige Überraschungen parat hat.

Den Plot an sich empfand ich als etwas zu vorhersehbar, auch wenn ich sagen muss, dass Kiera mutige Entscheidungen trifft. Dennoch gibt es auch manche Wendungen die mich überraschen konnten und trotz der Klischees, die schon im Vorband sehr deutlich waren, fand ich das Buch unterhaltsam.

Und auch
der Schreibstil konnte mich überzeugen. Beim Lesen fliegen die Seiten
nur so dahin. Alles wird aus Kieras Ich-Perspektive geschildert, was ich
sehr passend finde und mir gefallen hat. Dazu ist alles leicht und locker geschrieben, was sehr gut zu einem Jugendbuch passt.

Dieses Finale konnte mich sehr gut unterhalten, auch wenn es für mich einige wenige langatmige Stellen gab. Insgesamt ist das Buch dennoch spannend und Fans des ersten Bandes dürften Gefallen an dieser Fortsetzung finden.
Das Ende schließt diese Dilogie überzeugend ab und ich muss sagen, dass mir besonders das letzte Kapitel sehr gefallen hat.

„Schicksalsjäger- Ich bin deine Bestimmung“ dürfte für Fans des Genres genau das Richtige sein. Ich mochte die Idee dahinter und insgesamt konnte es mich sehr gut unterhalten.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um den 2. Band einer Dilogie.
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[Rezension] „Demon Road- Finale infernale“ von Derek Landy

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Amber wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher als sich endlich an ihren Eltern zu rächen. Doch nun ist sie die Stellvertreterin des Leuchtenden Dämons und muss seine Aufträge erfüllen, was für sie sehr frustrierend ist. Dennoch hat sie nicht vor ewig dem Leuchtenden Dämon zu dienen und schmiedet schon ganz eigene Pläne um ihm zu entkommen.

Bisher konnten mich die Bände der „Demon Road“-Trilogie nie ganz überzeugen, doch dieser Abschluss ist genial. Nicht nur, dass ich das Setting des Buches sehr mag und ich Amber und Milo richtig ins Herz geschlossen habe, nein, dieser Band hat so viel mehr zu bieten und ist trotz der Action und der blutigen Szenen überraschend tiefgründig.

Zwar stehen auch hier Kämpfe, Action, Blut und Tod im Vordergrund, aber ganz nebenbei befasst sich der Autor mit viel tiefgehenderen Themen, wie Selbstzweifel, Selbsthass und der Wunsch etwas besseres zu sein. Amber hat seit dem ersten Band eine enorme Entwicklung durchgemacht, akzeptiert nun ihr Dasein, hat aber auch mit den Folgen davon zu kämpfen, dass sie das Blut des Leuchtenden Dämos trinkt. Denn obwohl sie davon stärker wird, hat es einen unheimlichen Nebeneffekt und sie unterhält sich immer wieder mit ihrer dämonischen Seite, die ihr erscheint. 

Das führt zu interessanten Dialogen. Sowieso konnten mich die Dialoge und der schwarze Humor des Buches erneut begeistern. Derek Landy schreibt trotz des blutigen Themas mit so viel Witz und Einfallsreichtum, kann Emotionen wunderbar darstellen und mit seiner ganz besonderen Art die Dinge zu schreiben fesseln. Ich liebe seinen Schreibstil.

In diesem Band kommen gefühlt noch einmal alle Figuren vor, die man aus den Vorbänden kennt, was alle Handlungsstränge zu einem gelungenen Abschluss bringt, auch wenn mir nicht jede Entwicklung gefiel, fand ich das Gesamtkonzept großartig. Die Figuren des Buches sind vielschichtig und faszinierend und der Plot ist abwechslungsreich, spannend und voller überraschender Wendungen. 
Dieses Finale konnte mich wirklich komplett begeistern und nun finde ich es etwas schade, dass Ambers Geschichte beendet ist, auch wenn mir das Ende so wie es ist, wirklich sehr gut gefällt.

„Demon Road- Finale infernale“ konnte mich komplett überzeugen. Die beiden Vorbände gefielen mir zwar auch, aber an dieses Finale kommen sie nicht heran. Die Idee dahinter ist spannend und ich habe es genossen Amber auf ihrem Weg zu begleiten. Derek Landy gehört nicht umsonst zu meinen Lieblingsautoren, sein schwarzer Humor ist einfach grandios. Wer also nach einer ungewöhnlichen Trilogie sucht, die allerdings auch sehr blutig ist, sollte sein Glück hiermit versuchen.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um den 3. Band einer Trilogie.
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[Rezension] „God’s Kitchen“ von Margit Ruile

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Die 19-jährige Celine hat eine Fähigkeit, die sie vor anderen Menschen geheim hält. Denn sie kann zeitweise in die Zukunft schauen. So plätschert ihr Leben vor sich hin, bis zu dem Tag als ihre Freundin Pandora ihr einen Praktikumsplatz am Institut für neuronale Informatik anbietet. Ab dem Moment arbeitet sie eng bei der Weiterentwicklung des Roboters Chi mit. Celine baut eine Beziehung zu Chi auf, doch irgendwann wird alles immer merkwürdiger und es kommt zu seltsamen Ereignissen.

Dank einer Leserunde bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und der Anfang gefiel mir sogar. Ich mag die Grundidee von Chi, was mit ihr zusammenhängt und nach meiner anfänglichen Skepsis fand ich auch das Thema rund um Celines Fähigkeit spannend. Doch leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen.

Es fing schon beim Schreibstil an, denn vieles wirkte auf mich zu umständlich geschrieben und bei mir kamen wenige Emotionen an, so dass ich auch Celines Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Dazu hatte ich das Gefühl, dass alles recht distanziert dargestellt wurde und das obwohl alles aus Celines Ich-Perspektive geschrieben ist. Dennoch konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und besonders die Erklärungen rund um Chi fand ich schlüssig.

Die Figuren blieben insgesamt zu blass, auch wenn man Celine nach und nach besser versteht, weil man mehr über ihre Vergangenheit erfährt. Zu den anderen Figuren erfährt man nur wenig und ihre Handlungen waren teils einfach nur seltsam. Auch gibt es eine Art Liebesgeschichte in diesem Buch, deren Entwicklung leider ziemlich an mir vorbeigegangen ist. Aber mehr kann ich dazu nicht sagen, um nicht zu viel zu verraten.

Der Plot an sich ist aber nicht schlecht, vor allem weil das Thema rund um die Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt steht. Das Thema finde ich einfach mega spannend und hochaktuell. Es würde mich nicht wundern, wenn es nicht mehr lange dauern würde, bis es Maschinen wie Chi gibt. Und wie Chi dargestellt wurde hat mir oft die Haare zu Bergen stehen lassen. Das war wirklich sehr gut dargestellt.

Die Entwicklung des Plots ist recht vorhersehbar, aber es gibt auch manche überraschende Wendungen und viel Dramatik bis es in einem Finale gipfelt, das mir teils zu einfach erschien. Auch war ich mit dem wirklichen Ende des Buches nicht ganz zufrieden, weil vieles noch offen blieb und ich mit dem wie alles endet einfach nicht glücklich war.
Dennoch war es für mich noch ein mittelmäßiges Buch.

„God’s Kitchen“ gehört leider zu den Büchern, die mich nicht ganz überzeugen konnten. Vieles gefiel mir nicht und es bekommt viel Kritik von mir, so dass ich es nur gerade so mit drei Sternen bewerten kann. Dabei fand ich die Grundidee gut, aber mein Fall war es dennoch nicht.

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[Kinderbuch-Rezension] „Das kleine Walhorn“ von Jessie Sima

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Nori kam im Meer zur Welt und ist fest davon überzeugt, ein Narwal zu
sein. Zwar kann er bei Weitem nicht so gut schwimmen wie die anderen
Narwale und sein Stoßzahn ist viel kürzer, doch weder ihm noch seiner
Familie scheint es etwas auszumachen, dass er anders ist.
Als eine
starke Strömung ihn weit von zu Hause an die Wasseroberfläche spült,
begegnet Nori geheimnisvollen Wesen mit einem Horn, die ihm auf
wundersame Weise ähnlich sehen … 
Quelle: Loewe Verlag

Als ich dieses Buch überraschend vom Verlag bekommen habe, war die Freude von meinem Sohn und mir groß. Kaum ausgepackt durfte ich es auch schon vorlesen und seitdem wird es sehr oft von uns in die Hand genommen.
Auf den ersten Blick wirkt es wie ein kitschiges Kinderbuch, voller Glitzer und eher etwas für Mädchen, doch schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass in diesem Buch so viel mehr steckt und auch mein Sohn war begeistert.

Mit wunderschönen und süßen Illustrationen wird die Fantasie des Kindes angeregt und auf jeder Seite gibt es viel zu entdecken. Hier gefiel mir besonders, dass jede Illustration so gestaltet wurde, dass die passende Atmosphäre und die passenden Gefühle zum Text eingefangen wurden. So konnte mir mein Sohn z.B. schon vor dem Lesen erzählen, dass Nori traurig ist. 

Die Texte sind kindgerecht und passen zu der gedachten Altersgruppe, auch wenn interessierte 3-jährige, wie es bei meinem Sohn der Fall ist, auch definitv ihren Spaß daran haben können. 
Hier begleitet man Nori, das kleine Walhorn, das bisher dachte, dass es ein Narwal ist, doch dann trifft es auf andere Wesen, die genauso aussehen wie Nori. So erlebt man Noris Leben im Wasser bei Noris Ziehfamilie und das an Land bei den anderen Einhörnern.
Damit beginnt eine spannende Reise auf der Nori zu sich selbst findet, herausfindet, was eine Familie eigentlich ist und wo Nori hingehört. Ganz nebenbei werden wichtige Werte vermittelt, wie z.B. Toleranz und wie man mit jemanden umgehen sollte, der auf den ersten Blick anders ist. Außerdem werden Fragen beantwortet, die bei einem Kleinkind gerne auftauchen. 

So bietet das Buch nicht nur wunderschöne Unterhaltung und ein spannendes Vorleseabenteuer, sondern auch einen tiefgründigen und wichtigen Inhalt, sodass mich das Buch komplett überzeugen konnte.

„Das kleine Walhorn“ ist ein unglaublich süßes und wunderschönes Buch, das überraschend viel Tiefgang hat. Mein Sohn liebt dieses Buch und auch mich konnte das Buch überzeugen. Bei dem kitschigen Cover, hätte ich nie mit so einer großartigen Geschichte gerechnet, die wichtige Werte vermittelt und viele Kinderfragen beantwortet. Von mir gibt es eine klare Vorleseempfehlung.