[Rezension] Alex Adams- White Horse

Titel: White Horse
Originaltitel: White Horse

Autor: Alex Adams
Genre: Dystopie
Verlag: Piper (September 2012)
ISBN: 978-3492702522
Broschierte Ausgabe: 448 Seiten
Preis: 16,99 €Du möchest das Buch kaufen?

Bei Amazon: Klick
Beim Verlag: Klick

Kurzbeschreibung:
Eine Welt, die alle Hoffnung verloren hat. Eine junge Frau, die ihr
ungeborenes Kind beschützen muss. Ein uraltes Geheimnis, das für uns
alle zur tödlichen Gefahr wird … Dies ist die Legende vom Ende unserer
Welt – und unserer Zukunft danach. Fesselnd erzählt in Vor- und
Rückblenden, wurde »White Horse« über Nacht zum Bestseller. Die junge
Zoe entdeckt in ihrer Wohnung ein merkwürdiges Glasgefäß, dessen
Herkunft sie sich nicht erklären kann. Es enthält ein furchtbares
Geheimnis. Denn als Zoe den Behälter öffnet, breitet sich eine
geheimnisvolle Seuche aus, »White Horse«. Unzählige Menschen sterben,
das Ende aller Zeiten scheint gekommen. Zoe verliert nicht nur ihre
Familie, sondern auch ihren geliebten Nick, der verschwunden ist. Und
sie stellt fest, dass sie von ihm schwanger ist. Auf sich allein
gestellt, zählen für Zoe bald nur noch zwei Dinge – wird sie Nick
wiederfinden, um das Geheimnis von »White Horse« zu lüften? Und wie kann
sie ihr ungeborenes Kind in einer Welt beschützen, die dem Tod geweiht
ist?

Quelle: Verlag

Über die Autorin:

Alex Adams wurde in Auckland, Neuseeland, geboren und lebte in
Australien und Griechenland, bevor sie nach Portland, Oregon,
auswanderte. »White Horse« ist ihr erster Roman.
Quelle: Verlag 

 

Rezension

Die Geschichte:

Die Geschichte beginnt an dem Punkt, dass Zoe auf dem Weg von Italien nach Griechenland ist, um ihren Freund Nick, den Vater ihres ungeborenen Kindes, zu finden. Sie versucht stets an ihrer Menschlichkeit festzuhalten und hilft der blinden jungen Frau Lisa, die ihr auf ihrem Weg begegnet. Obwohl diese Balast für Zoe bedeutet, nimmt sie Lisa mit und so machen sich die beiden Frauen auf den Weg durch eine Welt, die nicht mehr so ist, wie sie einst war. Neunzig Prozent der Menschheit ist tot, fünf Prozent leben und fünf Prozent sind komisch mutierte Wesen mehr Tier, als Mensch. An allem ist die Seuche „White Horse“ schuld.

Durch verschiedene Vor- und Rückblenden wird dem Leser nach und nach gezeigt, was die Seuche ist, wie sie sich ausgebreitet hat, was Zoe damit zu tun hat und wie sich die Welt verändert hat. Weiterhin verfolgt man als Leser Zoes Weg, erfährt aber durch die Rückblenden eindrucksvolle Details, die sich nach und nach zu einem erschütternden Ganzen zusammenfügen.
Der Plot und die Hintergründe sind im Großen und Ganzen faszinierend und sehr gut ausgeklügelt. Ich könnte mir vorstellen, dass es eines Tages wirklich zu so einem Szenario kommen könnte.
Es gibt zwar ein paar kleine Details, die ich nicht nachvollziehen konnte, aber deswegen war mein Lesevergnügen nur minimal negativ beeinflusst.
Alex Adams versteht es den Leser zu fesseln und schonungslos an die Abgründe des Menschlichen zu führen. „White Horse“ ist definitiv nichts für zartbesaitete Menschen, da es stellenweise doch sehr brutal ist. Aber es ist durchweg fesselnd und stellenweise sehr emotional.
Das Buch verbreitet insgesamt eine düstere Stimmung und es gibt so viele überraschende Wendungen, so dass die Handlung zu keiner Zeit vorrausschaubar ist.
Zu Beginn werden viele Fragen aufgeworfen, die erst nach und nach geklärt werden. Ich konnte gar nicht anders, als immer weiter zu lesen um zu erfahren, was hinter den Fragen steckt.

Die Protagonisten:

Zoe ist eine sehr starke Protagonistin, die sich trotz des schweren Schicksals nicht unterkriegen lässt und für ihr Baby kämpft. Sie gibt nicht auf und versucht alles um ihr Ziel zu erreichen. Und obwohl die Menschlichkeit kaum noch existiert, hält sie daran fest. Das halte ich für sehr bewundernswert. Ich habe stets mit ihr mitgefühlt.

Sie ist sehr gut und authentisch ausgearbeitet und auch alle anderen Protagonisten passen in die Handlung, auch wenn ich die Handlungen von Lisa oft nicht nachvollziehen konnte. Sie ist doch sehr naiv.

Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist das Besondere an dem Buch. Die Handlung wird stets aus der Sicht von Zoe geschildert (Ich-Perspektive), aber dabei gibt es Zeitsprünge, die das „Damals“ vor der Seuche und das „Jetzt“ nach der Seuche beschreiben. Dieser Wechsel hat mir außerordentlich gut gefallen. Ansonsten ist der Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen, mit kurzen Sätzen und guten Beschreibungen. Alex Adams schafft es eine düstere Grundstimmung zu schaffen, die zu der Handlung passt.

Das Cover/der Buchtitel:

Das Cover passt sehr zu der düsteren Grundstimmung und hat mir direkt zugesagt. Es wurde vom Originalcover übernommen.

Der Titel passt ebenfalls, da ja die Seuche „White Horse“ alles ausgelöst hat.

Fazit:

„White Horse“ zeigt ein düsteres Endzeitszenario, mit einer gut ausgearbeiteten Handlung, aber einer Brutalität, die nicht für jeden etwas sein dürfte.

 

Vielen herzlichen Dank an Lovelybooks und dem Piper Verlag für die Bereitstellung des Buches und der Leserunde.

Hier findet ihr die Leserunde auf Lovelybooks: Klick

und hier meine Rezension da: Klick

Hintergrundinformationen:
– Hierbei handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie.
– Hier findet ihr eine Leseprobe: Klick
– Hier findet ihr die Homepage der Autorin: Klick
– Hier findet ihr den Blog der Autorin: Klick
– Und auch auf Facebook ist Alex Adams zu finden: Klick

3 Replies to “[Rezension] Alex Adams- White Horse”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.