[Hörbuch-Rezension] „Engelskalt“ von Samuel Bjørk

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Ein
sechsjähriges Mädchen wird tot aufgefunden: mit Puppenkleid und
Tornister zurechtgemacht und mit einem Springseil an einem Baum
aufgehangen. Kommissar Holger Munch wird mit dem Fall betraut und stellt
sein Team zusammen, darunter auch die psychisch schwer angeschlagene
Mia Krüger und der Hacker Gabriel Mørk. Schnell erkennen sie, dass
weitere Opfer folgen werden und auch Verbindungen zu Holger Munchs Privatleben treten auf. 

Ich hatte
anfangs ein paar Probleme in die Story einzusteigen und kam ein
bisschen durcheinander, welche Person nun wohl im weiteren Verlauf
wirklich wichtig ist. Das hat sich aber schnell gelegt. Die verschiedenen
Handlungsstränge der Story blieben aber lange erhalten und erst spät kommen
die Zusammenhänge heraus. Das allein schon steigert die Spannung der
Geschichte, die aber auch so schon ein paar Wendungen nimmt, die ich
nicht erwartet hätte. Spannung bis zuletzt!

Besonders
gelungen finde ich auch das Charakter-Design der verschiedenen
Personen. Holger Munch, der seine Vater-Rolle besser im Beruf als in
seiner Familie ausleben kann, trotzdem aber den Kontakt zu seiner
Enkelin sucht… 
Mia Krüger,
süchtig nach Tabletten und Alkohol und noch immer unter dem Tod
ihrer Schwester leidend, die dann plötzlich wieder ins Leben zu
finden versucht… 
Die Brüder,
die sich um sich selbst kümmern müssen… 
Die Leute von
der Kirche… 
und auch Gabriel Mørk, der Nerd, der ganz neu in die Polizeiarbeit
einsteigt und sich erst in allem einfinden muss und eigentlich gar
nicht mal so die große Rolle im Hörbuch spielt, aber einfach gut
rüberkommt, weil man sich mit ihm noch am ehesten identifizieren
kann (zumindest ging es mir so). Man kann jedenfalls nicht sagen,
dass Samuel Bjørk sich einfache oder besonders typische
Charaktere überlegt hätte. 

Um zum
Schluss noch mal ein paar Worte über den Sprecher zu verlieren:
Dietmar Wunder gehört definitiv zu meinen Favouriten und hat mich
auch bei diesem Hörbuch kein bisschen enttäuscht. Definitiv auch
eine sehr gute Wahl für dieses Hörbuch!

Ich
gebe „Engelskalt“ 4 1/2 von 5 Sternen. Der Abzug kommt nur, weil ich
anfangs die oben genannten Probleme beim Einfinden in die Story hatte
und weil mich das Hörbuch nicht ganz so sehr wie „Shining“ fesseln
konnte (Das habe ich mir als Voraussetzung für volle 5 Sterne gemacht).
Trotzdem meine ganz klare Kaufempfehlung! Dieses Hörbuch ist mehr als
nur „irgendein Hörbuch für zwischendurch“ – es lohnt sich, sofern man
dieses Genre mag.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband.
  • Das gleichnamige Buch ist beim Goldmann Verlag erschienen.
  • Eine Hörprobe dazu findet ihr hier: Klick
  • Eine Leseprobe ist hier finden: Klick
  • Über den Autor erfahrt ihr hier mehr: Klick
  • Und hier über den Sprecher: Klick

2 Replies to “[Hörbuch-Rezension] „Engelskalt“ von Samuel Bjørk”

  1. Hallo Dominik, hallo Mandy,

    eine sehr gute Rezi, die mich irgendwie doch auf das Buch neugierig macht und das, obwohl ich mit den skandinavischen Büchern bisher wg. den Namen/Orten so meine Probleme habe.

    Da ich gerne im Auto auf dem Weg zur/von der Arbeit ein Hörbuch höre, werde ich mir das Buch mal auf die WuLi packen.

    Liebe Grüße,
    Uwe

  2. Danke für dein Feedback.

    Die Probleme mit den skandinavischen Namen/Orten kann ich voll verstehen (die Hälfte der Namen musste ich für die Rezi kopieren, weil nicht wusste, wie ich die Sonderzeichen mit der Tastatur tippen kann). Aber das hällt sich hier noch soweit im Rahmen, dass man gut damit klar kommt. ;)

    Gruß

    Dominik

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