[Rezension] „Animox- Das Heulen der Wölfe“ von Aimée Carter

 

Der 12-jährige Simon hat es alles andere als leicht. Er hat keinen einzigen Freund mehr, in der Schule wird er gehänselt und seine Mutter ist eigentlich immer auf reisen, so dass er bei seinem Onkel Darryl wohnen muss. Er kann zwar mit Tieren sprechen, aber oft bereitet ihm das nur noch mehr Schwierigkeiten. Eines Tages warnt ihn ein Adler vor Gefahr, daraufhin taucht seine Mutter auf und er erfährt das Unglaubliche. Er ist ein Animox und kann sich somit in ein Tier verwandeln. Und schon steckt er mitten in einem Krieg.


Da ich schon einmal eine Reihe von der Autorin gelesen habe, die mir gut gefallen hat, war ich gespannt auf dieses Kinderbuch, da es wirklich gut klang. Und ich muss sagen, es konnte mich vollkommen begeistern, obwohl ich schon längst nicht mehr zur gedachten Zielgruppe gehöre.

Denn schon ab der ersten Seite konnte mich Simon mit seiner liebenswürdigen Art überzeugen. Ich hatte Mitleid mit ihm, da er gemobbt wird und sich nun selbst sein einziger Freund von ihm abgewandt hat. Er kann mit Tieren sprechen, aber niemand würde ihm das glauben und nicht einmal mit seiner Mutter kann er darüber sprechen, weil sie so gut wie nie bei ihm ist. Dennoch ist er ein sympathischer Junge, der schnell sein volles Potenzial entwickelt und gut und authentisch ausgearbeitet ist.
Auch die anderen Figuren des Buches können überzeugen.

Aber auch der Plot ist lesenswert. Die Idee der Animox und das Menschen sich in Tiere verwandeln können finde ich gelungen. Vieles ist zwar nicht neu, aber die Autorin hat es geschafft auch neue Ideen mit bekannten zu verknüpfen. Vor allem die verschiedenen Tierkönigreiche und die Idee des Krieges fand ich spannend. Simon muss dabei herausfinden, wer die Wahrheit sagt und wer nicht und allerlei Gefahren bestehen. Der Plot ist spannend und abwechslungsreich und kann durchweg unterhalten.

Auch der Schreibstil ist nach meinem Geschmack und passt zu der gedachten Zielgruppe. Alles ist leicht und locker zu lesen, dabei aber emotional und fesselnd geschrieben. Die Geschichte wird aus Simons Perspektive (personaler Erzähler) geschildert, was ich sehr passend finde.

Das Ende bietet schon einen Hinweis darauf, was uns im zweiten Band erwarten wird und ist ein gelungener Abschluss eines tollen Buches.


„Animox- Das Heulen der Wölfe“ ist ein durchweg gelungenes Buch voller Abenteuer und Spannung. Ich kann es jedem empfehlen, der solche Bücher gerne liest, denn es lohnt sich meiner Meinung nach.

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