[Rezension] „Im leuchtenden Sturm“ von Jennifer L. Armentrout

Das Copyright vom Cover liegt bei HarperCollins.
 

Josie hat Hyperion vorläufig besiegt, doch die Titanen müssen aufgehalten werden. So trainiert sie Tag für Tag ihr Kampffähigkeiten und ihre Magie und versucht sich vorzubereiten. Bevor sie es aber mit den Titanen aufnehmen kann, muss sie andere Halbgötter finden, doch scheint diese Aufgabe unmöglich zu bewältigen zu sein. Und als wäre das noch nicht genug, kämpfen Josie und Seth mit ihren Gefühle zueinander.

 

Nachdem mich der erste Band dieses Spin-offs schon sehr begeistert hat, war ich gespannt auf diese Fortsetzung, die allerdings nicht mit dem ersten Band mithalten kann. Als ich bei Amazon gesehen habe, dass das Buch angeblich ab 12 Jahren empfohlen wird, musste ich schlucken, aber auf der Seite des Verlages finde ich dazu nichts und da wird es eher im Young Adult Bereich einsortiert, was deutlich passender ist, denn in diesem Buch geht es heiß er. Irgendwie geht es gefühlt am Anfang nur um das Thema Sex und Josies Training, was ich stellenweise in Ordnung fand, manchmal war mir die Erotik jedoch einfach zu viel. 
Dennoch mochte ich gerade die Emotionen, die hier sehr greifbar sind und mich mit Josie und Seth haben mitfühlen lassen.

Der Plot bleibt dafür etwas auf der Strecke. Es hätte deutlich mehr passieren können, aber dennoch hat mich das Buch nicht gelangweilt. Die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin und irgendwann nimmt der Plot einiges an Fahrt auf. Und auch die Konflikte zwischen Reinblütern und Halbblütern spitzen sich zu, was für zusätzliche Spannung sorgt. 
Die Welt des Buches und die Idee der Reinblüter, Halbblüter, der Halbgötter, der Götter und allem anderen konnte mich erneut in seinen Bann ziehen. Der Autorin gehen wohl noch lange nicht die Ideen aus.

Die Protagonisten entwickeln sich stets weiter und keiner ist perfekt. Josie wird zunehmend selbstsicherer und nimmt ihr Leben in die Hand. Seth hat mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen, was irgendwann seinen Höhepunkt erreicht. Etwas nervig fand ich, wie oft er erwähnt, dass er Josie gar nicht verdient hat, aber dennoch nicht die Finger von ihr lassen kann.
Besonders toll fand ich, dass hier zwei Figuren aus der „Dämonentochter“-Reihe wiederauftauchen und man somit endlich erfährt, was aus den beiden geworden ist.

Der Schreibstil ist gewohnt leicht und locker zu lesen und voller Emotionen. Die Autorin schafft es mal eine prickelnde, mal eine gefährliche Atmosphäre zu erschaffen und konnte mich stets ans Buch fesseln. Der Plot wird abwechselnd aus Josies und Seths Ich-Perspektive geschildert.

Am Ende spitzen sich die Geschehnisse noch einmal zu und schließlich endet das Buch mit einem fiesen Cliffhanger, durch den ich nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warte. 

 

„Im leuchtenden Sturm“ hat so ein bisschen dieses typische Mittelbandfeeling und ist bei weitem nicht so gut wie der erste Band. Dennoch konnte mich das Buch komplett fesseln und besonders auf der emotionalen Ebene begeistern. Ich liebe die Welt des Buches und bin gespannt, was die Autorin noch zu bieten hat, nur dürfte der erotische Anteil ruhig etwas geringer sein.

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