[Rezension] „Verliebt bis über beide Herzen“ von Sarah Morgan

Das Copyright vom Cover liegt bei MIRA Taschenbuch.
 

Molly ist eigentlich eine Psychologin, doch bekannt ist sie als Aggie. Unter diesem Namen gibt sie Tipps in Sachen Liebesfragen. Doch obwohl sie vielen Menschen Ratschläge gibt, würde sie nie ihre eigenen Ratschläge befolgen, denn einzig ihr Hund Valentine hat ihr Herz für sich gewonnen. Den Männern an sich hat sie abgeschworen, bis sie auf den Scheidungsanwalt Daniel trifft.

Obwohl ich eigentlich kein Fan von schlichten Liebesromanen bin, konnte mich Sarah Morgan mit ihren Werken bisher immer überzeugen. Leider trifft das bei ihrem neuesten Werk nicht ganz zu.

Denn die Figuren haben auf mich einen blassen Eindruck gemacht und Mollys ach so großes Geheimnis konnte mich nicht überzeugen. Auch macht sie kaum eine Entwicklung durch und irgendwie bin ich von der Autorin mehr Tiefe gewohnt. 
Was ich dagegen gut fand, war Mollys Beziehung zu ihrem Hund, da diese liebevoll und toll dargestellt wurde.
Aber auch Daniel konnte mich nur wenig überzeugen. Mal wirkt er total lieb und süß, er würde für seine Schwester wohl alles tun, und dann benimmt er sich wieder total daneben. 

So tanzen die beiden ewig um einander herum, obwohl ich sagen muss, dass mir Daniels Bemühungen Molly kennenzulernen gefielen. Der Plot ist zwar sehr seicht und die meisten Überraschungen kamen für mich nicht überraschend, aber dennoch war das Buch für mich kein völliger Reinfall, nur nicht so gut, wie ich es von der Autorin gewohnt bin. 

Dank des gewohnt tollen Schreibstils ließ sich das Buch aber trotz meiner Kritik sehr gut lesen. Der Schreibstil ist gewohnt emotional und dabei leicht und locker zu lesen und stets sehr atmosphärisch. Die Dialoge konnten mich im Großen und Ganzen ebenfalls überzeugen und vor allem die Tipps, die Molly als Aggie gibt, fand ich sehr unterhaltsam. 
Der Plot wird abwechselnd aus der personalen Erzählperspektive von Molly und Daniel geschildert, was mir gut gefiel. 

Das Buch endet so, wie man es von einem Liebesroman erwarten würde und wie man es von der Autorin kennt, was ich auch völlig in Ordnung finde, da man ja gerade deswegen zu einem Liebesroman greift, nur leider konnte mich der Weg dahin nicht so ganz überzeugen. Ich hoffe, dass mich der nächste Band dann wieder mehr überzeugen wird.

„Verliebt bis über beide Herzen“ konnte mich leider nicht so sehr überzeugen wie die anderen Werke der Autorin und ich habe lange überlegt, wie ich es bewerte. Nun habe ich mich für knappe drei Sterne entschieden, was vor allem an dem tollen Schreibstil lag. Die Figuren blieben zu blass und das große Geheimnis konnte mich nicht überzeugen. Dennoch freue ich mich auf weitere Werke der Autorin.

2 Replies to “[Rezension] „Verliebt bis über beide Herzen“ von Sarah Morgan”

  1. Hallo Mandy,
    ich kann deine Meinung sehr gut nachvollziehen. Ich selbst war mit 2 Federn sogar noch etwas ungnädiger mit meiner Lieblingsautorin. Ich weiß aber einfach, dass sie es deutlich besser kann. Keine Ahnung, was hier los war. Sehr schade! Aber auch ich bin überzeugt, dass das nächte Buch wieder besser wird.
    LG
    Yvonne

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