[Rezension] „Die Beschwörung des Lichts“ von V. E. Schwab

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Der Dämon Osaron aus dem schwarzen London ist erwacht. Das Schicksal des Roten Londons steht auf dem Spiel, denn Osaron hat die Macht an sich gerissen und ist nicht aufzuhalten. Doch die drei Antari geben nicht auf und so machen sich Kell, Lila und Holland auf den Weg ein seltenes Artefakt zu finden, denn nur so haben sie eine Chance gegen den übermächtigen Gegner.

Da mich die bisherigen Bände der Weltenwanderer-Trilogie schon überzeugen konnten, war ich gespannt auf den finalen dritten Band, zumal der zweite mit einem fiesen Cliffhanger endete. Die Idee der Reihe finde ich ich immer noch grandios und die vier unterschiedlichen Versionen von London und alles was damit zusammenhängt erstklassig.

Diese Fortsetzung geht direkt rasant und spannend los und beginnt dort, wo der zweite Band aufgehört hat. Es passiert unglaublich viel und als Leser kommt man gar nicht dazu zu verschnaufen. Schnell war ich wieder mitten im Geschehen drin und mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. In diesem Band liegt der Fokus auf der Bekämpfung von Osaron, ein mächtiger Gegner, der alles zerstören könnte.

Die Figuren des Buches suchen nach Lösungen, dabei schließen sie sich teils zusammen, teils gehen sie eigene Wege, aber jeder hat das gleiche Ziel. Ich mag die Figuren des Buches unglaublich gerne, da sie facettenreich und tiefgründig sind und man mittlerweile sehr viel über sie erfahren hat. In diesem Band erfährt man auch noch mehr über Alucard, der bisher etwas geheimnisvoller blieb, was mir gut gefiel.

Im Mittelteil hätte das Buch meiner Meinung nach etwas gekürzt werden können, da es sich da etwas in die Länge zieht und gefühlt nicht viel passiert. Dennoch gibt es immer wieder überraschende Wendungen und es ist ein Buch, das nur so vor interessanten Ideen strotzt.

Der Schreibstil gefiel mir ebenfalls, besonders die verbalen Schlagabtäusche zwischen den Figuren, da sie viel Wortwitz, aber auch Sarkasmus beinhalten. Dazu ist der Schreibstil sehr atmosphärisch und toll zu lesen und sorgte bei mir für ein wahres Kopfkino. Der Plot wird aus verschiedenen personalen Erzählperspektiven geschildert, was ich hier gut und wichtig fand, damit man den Überblick über die verschiedenen Handlungsstränge behält.

Das Ende ist dramatisch, spannend und alle offenen Fragen und Handlungsstränge fügen sich hier zusammen und bilden ein stimmiges Finale, das mich wirklich begeistert hat. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Werke der Autorin.

„Die Beschwörung des Lichts“ war ein sehr gelungener Abschluss einer besonderen Fantasy-Trilogie. Von mir bekommt er sehr, sehr gute vier Sterne. Da der Mittelteil für mich etwas zu langgezogen war, hat es nicht ganz bis zur vollen Punktzahl gereicht, aber dennoch fand ich diese Reihe wirklich grandios, vor allem durch die Idee dahinter.

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Fischer Verlag.

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