[Rezension] „Magnus Chase 3- Das Schiff der Toten“ von Rick Riordan

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Magnus und seinen Freunden läuft die Zeit davon. Loki ist kurz davor Ragnarök, die Götterdämmerung auszulösen, und nur sie können ihn aufhalten. Doch dafür müssen sie zuerst einmal Naglfari, das Schiff der Toten finden und dann auch noch den listigen Gott aufhalten. Doch wie besiegt man einen Gott?

Als riesiger Rick Riordan-Fan konnte ich den finalen Band der „Magnus Chase“-Trilogie kaum erwarten, auch wenn ich nun traurig bin, dass es vorbei ist. Denn die nordischen Götter gehören zu meinen Liebsten und der Autor hat sie einfach großartig umgesetzt.

Was mir besonders gut gefällt ist, dass er die verschiedenen Welten seiner Bücher nicht getrennt voneinander existieren lässt. Die Welt der grieschischen Götter und damit Percy Jackson kollidiert immer mehr mit der Welt der nordischen Götter und somit Magnus Chase. So erlebt man zu Beginn des Buches erneut ein Wiedersehen mit Percy und Annabeth, was mich sehr gefreut hat. Dabei wird aber alles logisch erklärt und man hat nicht das Gefühl, dass es so zu viel ist.

Zudem ist der Humor des Autors unvergleichlich. Es beginnt schon mit den Überschriften der Kapitel, die oft dafür gesorgt haben, dass ich laut auflachen musste. Aber trotz des ernsten Themas Ragnarök zu verhindern und die vielen Kämpfe, die Magnus und seine Freunde bestreiten müssen, geht der Humor nicht verloren. Besonders in den Dialogen und den Gedankengängen von Magnus gab es immer wieder Stellen, die ich sehr amüsant fand.

Dennoch kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Viele Gefahren müssen bestritten werden, große Gefühle kommen auf und ich war so gespannt darauf, wie das denn alles enden soll. Ich muss sagen, dass ich den Kampf gegen Loki sehr ungewöhnlich fand, aber gerade das hat mir gefallen. Es war etwas fürs Herz und man merkt, wie wichtig das Thema Freundschaft und Vertrauen doch in Rick Riordans Büchern ist.

Der Schreibstil ist gewohnt erstklassig und konnte mich neben dem schon erwähnten Humor vor allem mit seinen atmosphärischen Darstellungen und tollen Beschreibungen in seinen Bann ziehen. Zudem schreibt der Autor einfach fesselnd und packend, mit einem speziellen Wortwitz. Alles wird erneut aus Magnus Ich-Perspektive geschildert was ich als sehr unterhaltsam empfunden habe. Das Buch fliegt beim Lesen nur so dahin und ich konnte gar nicht aufhören es zu inhalieren. Am Ende gibt es ein Glossar, das die wichtigsten Begriffe der nordischen Mythologie erklärt, so dass man das Buch auch ohne Vorwissen sehr gut lesen kann.

Zu den Figuren des Buches kann ich gar nichts neues sagen. Ich liebe es wie detailliert der Autor die Figuren zum Leben erweckt. Jeder hat seine Ecken und Kanten und so einige Macken, keiner ist perfekt und jeder hat seine eigene Geschichte. Sie sind mir wirklich ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass man Magnus und seine Freunde noch einmal irgendwann wiedersieht.

Dieser finale Band war der perfekte Abschluss und ein typischer Rick Riordan Roman. Ich kann das Buch nur empfehlen und bin froh, dass es bald schon etwas neues aus seiner Feder geben wird.

Ich bin zwar unglaublich traurig, dass meine Reise mit Magnus und seinen Freunden schon wieder vorbei ist, aber dennoch war dieser finale Band perfekt. Er hat alles, was ein Rick Riordan Roman braucht. Tolle Figuren, einen spannende Plot, fiese Götter und seinen ganz eigenen Humor. Ich kann jedem Götterfan seine Bücher nur ans Herz legen und freue mich schon auf viele weitere Werke von ihm.

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