[Rezension] „Die Prophezeiung des magischen Steins“ von Stephan M. Rother

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Thienemann Verlag.

Der sechzehnjährige Dafydd ist schon seit er klein ist mit Prinzessin Livia befreundet, allerdings empfindet er mehr für sie als Freundschaft. Bisher führte er ein angenehmes Leben in Güldenthal, der Königsstadt, und war Lehrling des Barden Palatin. Doch dann soll ausgerechnet er der Träger des magischen Steins werden um den es schon Kriege gab. Seine Heimat wird bedroht und bevor er weiß wie ihm geschieht, befindet er sich in dem Abenteuer seines Lebens.

Als ich zum ersten Mal dieses wunderschöne Cover gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen möchte. Von dem Autor kannte ich bisher nichts. Schon das Setting konnte mich ab der ersten Seite fesseln, denn das Buch beinhaltet eine detailreiche und wunderschöne Fantasywelt, voller Magie und den verschiedensten Wesen, wie Zwerge, Hexen und Gnome. Diese Vielfältigkeit mag ich immer sehr und auch wenn ich mich zuerst einmal in die Welt des Buches einfinden musste, war dieses Buch nach meinem Geschmack.

Auch die Idee des magischen Steins, die Magie und die Hintergründe dazu konnten mich faszinieren. Hier steht teils die Musik im Vordergrund, aber auch Mut, Zusammenhalt und Freundschaft.

Man begleitet hier den ruhigen und zurückhaltenden Dafydd, der selbst nicht an sich glaubt und seine Begleiter, die teils sehr skurril sind. Dabei gefiel mir besonders die Hexe Morgat, die einfach eine komische und seltsame Art hat, die mir aber echt gefallen hat. Sie ist mal etwas anderes als sonstige Figuren in Büchern. Aber auch die anderen Figuren konnten mich überzeugen.

Es gibt hier zwar Parallelen zu bekannten Fantasybüchern, aber diese sieht man nur, wenn man sich einigermaßen in dem Genre auskennt. Dazu liegt hier einfach auch ein großer Stellenwert auf dem Humor. Was jetzt nicht heißen soll, dass das Buch langweilig ist. Man begleitet die Figuren des Buches auf einem spannenden und abwechslungsreichen Abenteuer.

Allerdings hatte ich zeitweise meine Probleme mit dem Schreibstil, weil er mir manchmal zu aussschweifend war. Dennoch schreibt der Autor sehr bildgewaltig und atmosphärisch und im Großen und Ganzen habe ich das Buch sehr gerne gelesen.

Das Ende schließt das Buch wunderbar ab, bietet Emotionen und Spannung und so bin ich froh, dass sich hinter diesem wunderschönen Cover auch eine sehr unterhaltsame Geschichte verbirgt.

„Die Prophezeiung des magischen Steins“ bekommt von mir sehr gute vier Sterne. Denn es beinhaltet eine unterhaltsame, teils sehr humorvolle und spannende Geschichte, teils skurrile Figuren und eine faszinierende Welt. Nur der Schreibstil war mir manchmal zu ausschweifend und ich musste zuerst in die Welt des Buches hineinfinden.

4 Gedanken zu „[Rezension] „Die Prophezeiung des magischen Steins“ von Stephan M. Rother“

  1. Hey Mandy,

    deine Rezi kann ich zu 100% so unterschreiben. Der Humor im Buch ist klasse – vor allen Dingen Morgat :-) Ich hatte jedoch auch ein paar Probleme mit dem etwas ausschweifenden Erzählstil. Trotzdem ein tolles Buch!

    Liebe Grüße
    Sandra

  2. Hallo Mandy,

    bereits Sandra hatte mich auf dieses Buch mit ihrer Rezi darauf aufmerksam gemacht und du bist ebenfalls begeistert. Das sind doch schon einmal zwei gute Gründe, sich mit dieser Geschichte ein wenig näher zu beschäftigen ^^

    Das Cover gefällt mir auch richtig gut und mal sehen, wann es bei mir einziehen wird. Auf der WuLi steht es bereits.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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